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In der Studie "Bildung auf einen Blick 2005" der OECD wird ein kausaler Zusammenhang zwischen der Größe von Schulklassen und der schlechten Leistungen einzelner Schüler aufgestellt.
Dieser Zusammenhang lässt sich laut einer Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) nicht nachweisen. Insgesamt wurden die Leistungen von 5620 Schülern der siebten und achten Schulklassen an 130 Schulen in Deutschland in Abhängigkeit von der Klassengröße verglichen. Darunter befanden sich Schulklassen von zehn bis zu 34 Schülern.
Ludger Wößmann, Bildungsökonom des Ifo-Instituts, verwarf ebenso die Forderung nach einer stärkeren finanziellen Unterstützung des Bildungsbereichs. Er verwies auf eine Langzeitstudie an internationalen Universitäten, dass steigende Bildungsausgaben die Leistungen der Studierenden nicht unbedingt angehoben haben.
Stattdessen fordert er, institutionelle Reformen effektiver voran zu bringen. So spricht er sich beispielsweise für die Einführung eines Zentralabiturs aus.
Vollständiger Artikel in: Die Welt (22.09.2005)
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